Meine Verbindung zu Holz

Form und Farbe – das Interesse für heimische Hölzer

Bereits als Kind begeisterte mich das Tischlerhandwerk meines Vaters, durch dessen Arbeit ich sehr früh Begeisterung für den Werkstoff Holz entwickelt habe.
Seit 1984 bin ich beruflich sehr viel in der Natur unterwegs und ständig mit dem Werkstoff Holz in Kontakt. Dies hat mein bereits vorhandenes Interesse für die Farben und Formen von heimischen Hölzern intensiviert und ich begann selbst mit dem Schnitzen.

Kerbschnitzerei

Nachdem ich die Techniken des Schnitzens bei der klass- ischen Kerbschnitzerei erlernt hatte, zog es mich bald zu freierer Schnitzerei, weg von vorgegebenen Mustern die oft gegen die natürliche Struktur des Holzes arbeiten.

Die Herausforderung der Spannung – ‘Freies, technisches Schnitzen’

Meine ersten ‘freien’ Werke waren Masken, bei denen ich mich von der Struktur des Holzes leiten ließ und sehr viel über Struktur und Spannung des Werkstoffes lernte.

Neugierig geworden, begann ich das Holz und seine inneren Spannungen ‘herauszufordern’ und fertigte Skulpturen wie z.B. die “Spiralstudie”, die unter Beachtung von Struktur und Spannung möglichst viele Durchbrüche und Spiraldrehungen erlaubt.

Maske

aktuelle Skulpturen und Schnitzereien

Rohling mit mehreren 'Fehlern'

Aktuell gefertigte Skulpturen entstehen beinahe ausschließlich aus Stücken, die Besonderheiten des Holzes aufweisen wie z.B. Einschlüsse oder Sonderformen wie den “Drehwuchs”. Diese ‘Fehler’ versuche ich durch die Form der Skulptur zusätzlich zu betonen um die Einzigartigkeit jedes Stückes hervorzuheben.

reduzierte Formen, betonte Farben – das Handwerk des Drechseln

Seit einiger Zeit begeistert mich das Handwerk des Drechselns in besonderem Maße, da die verschiedenen Farben und unterschiedlichen Maserungen heimischer Hölzer durch die Gleichmäßigkeit der gedrechselten Formen besondere Betonung finden.

Farben der Hölzer

Stimmen über meine Kunstwerke

“Nikolaus Kropp bearbeitet seine Objekte liebevoll, präzise und gut durchdacht. Seine Kunst entsteht im Kopf und diese wird dann stundenlang (bis zu 50 sinds) an seinen Objekten der Begierde vollbracht. Wahre Prachtexemplare, die spürbar sanft zum Leben erweckt, Animation der besonderen Art. ;-) ” Waltraud Gehrke/Animationstraining anläßlich der Ausstellung 2011 in Tullnerbach