Esche und Eschenholz         lat. Fraxinus excelsior

heimischer Laubbaum

Verwendung:

Wagenbau, Räder, Sportartikel wie z.B. Bögen und Turngeräte, Maschinenbau, Furniere, Möbel, Spannplatten, Stiele und Griffe von Werkzeugen, Leiter, Parkett, Fässer, in früheren Zeiten Lanzen, Speere und Jagdspieße; Laub als Winterfutter für Ziegen und Schafe;

Wuchs:

in heimischen Laubwäldern, bevorzugt auf feuchten, tiefgründigen, frischen und mineralstoffhaltigen Böden, in Bachnähe, hohes Lichtbedürfnis, bei günstigen Bedingungen kann eine Esche bis zu 300 Jahre alt werden;

Holz:

Eschenholz ist ein schweres, hartes Holz von hervorragender Zähigkeit, fest, biegsam, elastisch, bruchsicher, hohe Tragkraft, Splintholz sehr breit, weiß-gelblich, hellbraunes Kernholz, Schnittfläche frisch geschnittener Eschen färbt sich kurzfristig rosa;

Bedeutung:

In der germanischen Mythologie soll die Ziege Fleidrun am Weltenbaum Yggdrasil – einer Esche – geweidet haben. Deren Wurzeln sind in den Abgründen der Unterwelt verankert und werden von den Quellen der Weisheit und des Schicksals gespeist. Der Stamm der Esche trägt die Erde und die Krone stützt das Himmelsgewölbe.
In früheren Jahrhunderten galt das Eschenholz als gutes Heilmittel bei frischen Wunden. Der Saft der Esche galt als Schlangengift und das Destillat von jungen Sprossen wurde gegen Ohrenschmerzen und zitternde Hände verwendet.
Slawische Völker glauben das Schlangen den sich immer wieder ändernden Schatten der Esche fürchten.

Baum-Horoskop:

Esche: 25.5. bis 3.6. und 22.11. bis 1.12.

Geschnitztes aus Eschenholz:

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