Lärche und Lärchenholz         lat. Larix decidua

heimischer Nadelbaum

Verwendung:

Wandverkleidungen, Türen und Fenster, Treppen, Fußböden, Wasserbauten, Schindeln, Bauholz für Brücken, Grubenbau, Konstruktionsholz,

Wuchs:

mittel- bis tiefgründige Böden, sommerwarme, trockene, winterkalte und nebelarme Lagen, in heimischen Hochwäldern bis 2200 Höhenmeter, speziell in Osttirol und Kärnten, aber auch im Wienerwald, kann ein Alter bis zu 800 Jahren erreichen; sehr schlechte Verträglichkeit von Rauchgasen in Städten;

Holz:

schöner rotbrauner Kern, schmales gelbliches Splintholz, leicht erkennbare Jahresringe mit zahlreichen Harzgängen; hart, gut spaltbar, äußerst dauerhaft und zäh, harzreich dadurch sehr wetterfest, dunkelt stark nach,

Bedeutung:

Früher wurden der Lärche schützende Kräfte zugeschrieben. So wurden in manchen Gegenden am 30. April Türen und Fenster mit Lärchenzweigen geschmückt. Diese “Hexenrüttel” dienten zur Abwehr von Hexen.
Südslaven hängten ihren Kindern Rindenstücke der Lärche um den Hals als Schutz gegen den bösen Blick.
In Tirol wurde ein schmerzender Zahn ausgerissen und an der Schattenseite eines Lärchenstammes vergraben – dies sollte die Zahnschmerzen vertreiben.

Geschnitztes aus Lärchenholz:

keine aktuellen Abbildungen vorhanden;